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Jesaja 29:16; Jesaja 64:8; Jeremia 18:1-9; Römer 9:14-24

14 Also, was werden wir sagen? Ist das nicht ungerecht von Gottes Seite? Absolut nicht! 15 Er spricht zu Mose: Ich werde mich erbarmen, wem ich mich erbarme, und ich werde mich erbarmen, wem ich mich erbarme. 16 Es kommt also nicht auf den Wunsch oder die Anstrengung einer Person an. Es hängt ganz von Gott ab, der Barmherzigkeit zeigt. 17 Und die Schrift spricht zu Pharao: Ich habe dich in diese Lage versetzt um eben dieser Sache willen: damit ich meine Kraft in dir zeigen kann und damit mein Name auf der ganzen Erde verbreitet werden kann. 18 So erbarmt sich Gott, wen er will, aber er macht Widerstand, wen er will. 19 Du wirst also zu mir sagen: „Warum tadelt er dann immer noch die Menschen? Wer hat jemals seinem Willen widerstanden?“ 20 Du bist nur ein Mensch. Was denkst du, wer du bist, um mit Gott zu sprechen? Sagt der Ton zum Töpfer: „Warum hast du mich so gemacht?“ 21 Hat der Töpfer nicht die Macht über den Ton, einen Topf für besondere Zwecke und einen anderen für Müll aus demselben Tonklumpen zu machen? 22 Was wäre, wenn Gott sehr geduldig Töpfe aushalten würde, die zum Zorn gemacht waren, die zum Verderben bestimmt waren, weil er seinen Zorn zeigen und seine Macht kundtun wollte? 23 Was, wenn er dies tat, um den Reichtum seiner Herrlichkeit bekannt zu machen, den er zur Barmherzigkeit gemacht hat, die er im Voraus zur Herrlichkeit vorbereitet hat? 24 Wir sind es, die Gott berufen hat. Wir kommen nicht nur von den Juden, sondern auch von den Heiden.